Wohngemeinschaften für junge Leute, wie beispielsweise Auszubildende oder Studenten ist nichts ungewöhnliches, wenn es sich jedoch um eine Wohngemeinschaft für Senioren handelt, dann sind erstmal viele Menschen verdutzt. Warum eigentlich? Das Prinzip ist nämlich gleich. Man teilt sich eine Wohnung, nicht nur um Geld zu sparen, sondern auch um Kontakte mit Gleichgesinnten einzugehen.

Da unsere Gesellschaft immer älter wird und dahingehend es auch immer mehr alleinstehende alte Menschen gibt, ist die Seniorenwohngemeinschaft eine prima Sache, um der sozialen Isolation im Alter entgegenzuwirken. Zwar sind ältere Menschen oft nicht mehr so tolerant und umgänglich was Gruppenprozesse angeht, der Mehrwert dieser Wohnform spricht jedoch für sich. Viele Seniorenwohngemeinschaft und unzählige Projekte beweisen dies. So sind Seniorenwohngemeinschaften beispielsweise förderlich, um sich gegenseitig zu unterstützen, sich zuzuhören sowie ein eigenständiges Leben bis ins hohe Alter zu gewährleisten.

Es gibt sogar Wohngemeinschaften, bei denen bewusst Senioren und junge Menschen miteinander gemischt werden. In diesen Wohnformen soll besonders der generationsübergreifende Austausch gefördert werden. Und so manch ein Rentner fühlt sich vielleicht dadurch nochmal so richtig jung!